Laborprüfungen und F&E-Unterstützung für Reparaturwerkstoffe
ZDSChem verbindet Laborprüfungen mit konkreten Fragen zur Werkstoffauswahl, Formulierungsentwicklung, Verarbeitung und projektbezogenen Validierung. Für industrielle Reparaturwerkstoffe, Schutzbeschichtungen, Klebstoffe und Composite-Reparatursysteme stehen DSC, DMA, Zug- und Biegeprüfungen sowie Rheologie- und Viskositätsmessungen zur Verfügung.
Prüfmethoden
Welche Laborprüfung passt zur technischen Fragestellung?
Die geeignete Laborprüfung für Reparaturwerkstoffe richtet sich nach dem Prüfziel, dem Werkstoff, dem Probenzustand und der Anwendung. Thermische, dynamisch-mechanische, mechanische und rheologische Methoden beantworten unterschiedliche Fragen und sind nicht beliebig austauschbar.
DSC-Prüfung
Untersuchung thermischer Übergänge und Reaktionsvorgänge bei Formulierungs- und Aushärtungsfragen.
DMA-Prüfung
Bewertung des dynamisch-mechanischen Verhaltens unter projektbezogen festgelegten Prüfbedingungen.
Zugprüfung
Untersuchung des mechanischen Verhaltens einer Probe unter definierter Zugbeanspruchung.
Biegeprüfung
Bewertung des Probenverhaltens unter Biegebeanspruchung als eigenständiger Belastungsart.
Rheologie und Viskosität
Untersuchung des Fließ- und Verarbeitungsverhaltens für Anwendungen und Formulierungsanpassungen.
Thermische Analyse
Was untersucht eine DSC-Prüfung bei Reparaturwerkstoffen?
Die Differential Scanning Calorimetry untersucht thermische Übergänge und Reaktionsvorgänge in einem Werkstoff. Bei Reparaturwerkstoffen unterstützt eine DSC-Prüfung insbesondere die technische Einordnung von Formulierungs- und Aushärtungsfragen.
Werkstoff und Werkstoffzustand eindeutig
benennen
Formulierungen oder Proben für den
Vergleich festlegen
Technische Frage und zugrunde liegende
Anwendung beschreiben
Benötigte Auswertung und Dokumentation
angeben
Dynamische Analyse
Welche Fragen kann eine DMA-Prüfung unterstützen?
Die dynamisch-mechanische Analyse untersucht das mechanische Verhalten eines Werkstoffs unter veränderlichen Prüfbedingungen. Sie kann Formulierungen oder Werkstoffzustände anhand einer definierten Vergleichsfrage bewerten. Prüfauslegung und Aussagegrenzen werden aus der konkreten Projektanforderung abgeleitet.
Vorgesehene Anwendung erläutern
Erwartete Temperaturbeanspruchung
beschreiben
Probenzustand und Vergleichsbasis
festlegen
Bezug zwischen Formulierungsänderung und
Prüfziel angeben
Mechanische Prüfung
Warum werden Zug- und Biegeprüfungen getrennt geplant?
Zug- und Biegeprüfungen bilden unterschiedliche mechanische Beanspruchungen ab. Entscheidend sind das Bewertungsziel, der Probenaufbau und die Vergleichsbasis. Eine eigenständige Werkstoffprobe beantwortet eine andere Frage als ein gemeinsamer Aufbau aus Werkstoff, Substrat und Verbindung.
Werkstoff oder Formulierung eindeutig
kennzeichnen
Ziel der mechanischen Bewertung
beschreiben
Probenzustand und vorhandenen Probenaufbau
angeben
Vergleichsmuster oder Referenzanforderung
benennen
Erwartete Beanspruchung des späteren
Bauteils erläutern
Verarbeitung
Wie unterstützen Rheologie und Viskosität die Formulierungsbewertung?
Viskosität beschreibt den Fließwiderstand eines Materials, während Rheologie das Fließ- und Verformungsverhalten unter festgelegten Bedingungen umfassender betrachtet. Beide Prüfbereiche unterstützen die Bewertung von Reparaturpasten, Harzen, Klebstoffen und Beschichtungen für vorgesehene Verarbeitungsprozesse.
01
Applikationsbedingungen und
Oberflächengeometrie beschreiben
02
Gewünschtes Verhalten während der
Verarbeitung festlegen
03
Laminier-, Beschichtungs- oder
Reparaturprozess einordnen
04
Vergleichsformulierung oder Anpassungsziel
benennen
Projektplanung
Wie entsteht ein projektbezogener Prüfplan?
Ein belastbarer Prüfplan beginnt mit der technischen Entscheidung, die durch die Ergebnisse vorbereitet werden soll. Wir erfassen Prüfgegenstand, Anwendung, Betriebsbedingungen, Verarbeitung und Vergleichsziel. Ist die Methode noch offen, genügt zunächst eine genaue Beschreibung der technischen Frage.
Prüfgegenstand festlegen
Produkt, Produktfamilie, Formulierung, Probe oder Vergleichsmuster eindeutig benennen.
Anwendung beschreiben
Bauteil, Substrat, Schadensart sowie das gewünschte Reparatur- oder Schutzziel erläutern.
Betriebsbedingungen erfassen
Relevante Einflüsse wie Temperatur, Chemikalien, Druck, Feuchtigkeit, Eintauchen, Verschleiß oder Kavitation angeben.
Verarbeitung einordnen
Applikationsbedingungen, Oberflächengeometrie und den vorgesehenen Verarbeitungsprozess beschreiben.
Prüfziel definieren
Gewünschte Aussage, Vergleichsbasis und benötigte technische Unterlagen festhalten.
Forschung und Entwicklung
Wie unterstützt ZDSChem Formulierungs- und OEM-/ODM-Projekte?
Unser F&E-Team umfasst 30 Fachleute und wird von technischen Experten mit mehr als 30 Jahren Erfahrung unterstützt. Wir verbinden Entwicklungsziel, Probenzustand, Prüfmethode und Dokumentation. Anforderungen an Leistung, Aushärtung, Viskosität und Farbe können projektbezogen einbezogen werden.
Technische Werkstoffauswahl
Wir prüfen Anwendung und Betriebsbedingungen, um geeignete Werkstoffrichtungen für die weitere Projektabstimmung einzugrenzen.
Formulierung und Validierung
Wir begleiten kundenspezifische Formulierungsentwicklung, Mustervalidierung, Prüfanforderungen und Anwendungshinweise.
Herstellung und Fähigkeiten
Der übergeordnete Leistungsrahmen umfasst Herstellung, Formulierungssysteme, Laborarbeit und technische Unterstützung.
Technische Projektprüfung
Technische Fragestellung zur Laborprüfung einreichen
Senden Sie uns den Werkstoff, das Prüfziel, die Betriebsbedingungen und vorhandene Unterlagen. Wir prüfen, wie sich Ihre Fragestellung mit den verfügbaren Labor- und F&E-Kapazitäten technisch einordnen lässt. Laborergebnisse werden stets im Zusammenhang mit dem vereinbarten Prüfaufbau bewertet.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Unsere Laborkapazitäten umfassen DSC, DMA, Zug- und Biegeprüfungen sowie Rheologie- und Viskositätsmessungen. Die Auswahl richtet sich nach dem Werkstoff, der technischen Fragestellung, dem Probenzustand und der benötigten Vergleichsbasis.
DSC unterstützt die Untersuchung thermischer Übergänge und Reaktionsvorgänge, beispielsweise bei Formulierungs- oder Aushärtungsfragen. DMA betrachtet das dynamisch-mechanische Verhalten unter veränderlichen Prüfbedingungen. Die genaue Aussage hängt vom vereinbarten Prüfaufbau ab.
Zug- und Biegeprüfungen sind relevant, wenn mechanisches Verhalten unter einer definierten Zug- oder Biegebeanspruchung bewertet werden soll. Vorab müssen Probenaufbau, Werkstoffzustand, Belastungsart und Vergleichsziel geklärt werden.
Die Messungen unterstützen die Bewertung des Fließ- und Verarbeitungsverhaltens in Bezug auf die geplante Anwendung. Dafür benötigen wir Angaben zur Verarbeitung, Oberflächengeometrie, zu den Applikationsbedingungen und zum Ziel einer möglichen Formulierungsanpassung.
Benötigt werden der Prüfgegenstand, die Anwendung, das Prüfziel, relevante Betriebsbedingungen, der Probenzustand, eine mögliche Vergleichsbasis und die gewünschte Dokumentation. Ist die Methode noch offen, sollte die technische Fragestellung möglichst genau beschrieben werden.
Ja. Wir können Laborarbeit mit kundenspezifischer Formulierungsentwicklung, Mustervalidierung und technischer Dokumentation verbinden. Anforderungen an Leistung, Aushärtung, Viskosität und Farbe können als Projektparameter geprüft werden. Umfang und Vorgehen werden projektspezifisch bewertet.
Nein. Laborergebnisse beziehen sich auf den festgelegten Prüfaufbau und sind keine allgemeine Freigabe für jede Bauteilgeometrie, Verarbeitung oder Betriebsbedingung. Anwendung, Beanspruchung und Laborfrage müssen gemeinsam betrachtet werden.