Epoxid-, Polyurethan- und Polyaspartic-Systeme
ZDSChem verarbeitet Epoxid- und modifizierte Epoxidsysteme, Phenol-Epoxidharze, Polyurethane und Polyaspartic-Systeme. Auf dieser Basis prüfen wir industrielle Formulierungen für Reparatur-, Kleb-, Verstärkungs- und Beschichtungsaufgaben.
Formulierungsbasis
Welche Harzsysteme verarbeitet ZDSChem?
Unsere Formulierungssysteme für Reparaturwerkstoffe umfassen vier technisch getrennt zu bewertende Bereiche. Die geeignete Basis ergibt sich aus Anwendung, Untergrund, Schadensbild, Betriebsbedingungen und Verarbeitung. Konkrete Kennwerte und Eignungsgrenzen sind für das ausgewählte Produkt zu bestätigen.
Epoxid und modifiziertes Epoxid
Basis für Reparatur-, Kleb-, Aufbau-, Wicklungs- und Laminierungsformulierungen. Maßgeblich sind Substrat, Belastung, Verarbeitung und Aushärtung.
Phenol-Epoxidharz
Eigenständige Formulierungsbasis für projektbezogen zu prüfende Schutzaufgaben unter definierten Betriebs- und Verarbeitungsbedingungen.
Polyurethan
Projektbezogen zu bewertende Systeme für Anwendungen, bei denen Bauteilfunktion, Bewegung, Feuchtigkeit und Verarbeitung berücksichtigt werden müssen.
Polyaspartic
Formulierungsbasis für witterungs- und UV-beständige Schutzbeschichtungen auf Außenflächen, Rohrleitungen und Offshore-Anlagen.
Epoxidharze
Wofür werden Epoxid- und modifizierte Epoxidsysteme geprüft?
ZDSChem setzt Epoxidharze und modifizierte Epoxidsysteme als Basis für industrielle Reparaturwerkstoffe ein. Bestätigte Anwendungsbereiche sind Metallaufbau, Kaltschweißreparatur, Maßwiederherstellung, strukturelles Kleben sowie Composite-Wicklung und Laminierung.
Reparaturfunktion definieren
Oberflächenaufbau, strukturelle Verbindung und Maßwiederherstellung stellen unterschiedliche Anforderungen an die Formulierung.
Verarbeitung festlegen
Viskosität, vorgesehene Anwendung, Zugänglichkeit und Aushärtungsbedingungen müssen zum Einsatzort passen.
Beanspruchung bewerten
Haftung, Festigkeit, Temperaturgrenzen und Aushärtungszeit sind anhand der konkreten Produktausführung zu prüfen.
Gesonderte Bewertung
Warum werden Phenol-Epoxidharze separat eingeordnet?
Phenol-Epoxidharze behandelt ZDSChem als eigenständige Formulierungsbasis. Die technische Vorauswahl richtet sich nach Schutzfunktion, Bauteil, Medium, Temperatur, Druck, Feuchtigkeit, Eintauchen und Verarbeitung. Aus der Harzbezeichnung allein lassen sich keine konkreten Beständigkeiten ableiten.
Geforderte Reparatur- oder Schutzfunktion
Medienkontakt und Umgebungsbedingungen
Gleichzeitige Belastung durch Temperatur
Druck oder Feuchtigkeit
Verarbeitung und Oberflächenzustand am
Einsatzort
Polyurethan-Systeme
Wie wird ein Polyurethan-System technisch eingegrenzt?
Polyurethan gehört zum Werkstoffspektrum von ZDSChem. Die geeignete Formulierung lässt sich nur anhand der konkreten Anwendung bestimmen. Elastizität, Haftung, Aushärtung und weitere Eigenschaften müssen deshalb über die jeweilige Produktspezifikation bestätigt werden.
Art und Zustand des Substrats sowie
vorhandene Schichten
Bauteilfunktion und mögliche Bewegung im
Betrieb
Schadensart, Schadensumfang und
gewünschtes Ergebnis
Feuchtigkeit, Eintauchen und
Umgebungsbedingungen
Zugänglichkeit und geplante Verarbeitung
Temperatur, Chemikalien, Druck und
Verschleiß
Außenbeschichtungen
Wann kommen Polyaspartic-Systeme infrage?
Polyaspartic-Systeme bilden bei ZDSChem eine Basis für industrielle Schutzbeschichtungen. ZDS-PolyAspartic™ ist für witterungs- und UV-beständige Beschichtungen auf Außenflächen, Rohrleitungen und Offshore-Anlagen vorgesehen. Der konkrete Aufbau ist projekt- und produktbezogen festzulegen.
Technische Vorauswahl
Wie wird das Formulierungssystem aus den Betriebsdaten abgeleitet?
Die Auswahl beginnt mit der Reparatur- oder Schutzaufgabe, nicht mit einer bevorzugten Harzklasse. Mehrere Formulierungswege können technisch infrage kommen. Eine begründete Vorauswahl erfordert daher die gemeinsame Betrachtung von Bauteil, Schaden, Betrieb und Verarbeitung.
Substrat und Bauteil
Werkstoff, vorhandener Oberflächenaufbau, Bauteilfunktion und betroffene Zone bilden die technische Ausgangslage.
Schadensbild
Materialverlust, Undichtigkeit, Korrosion, Verschleiß oder eine beschädigte Verbindung erfordern unterschiedliche Ansätze.
Betriebsbedingungen
Temperatur, Chemikalien, Druck, Feuchtigkeit, Eintauchen, Verschleiß und Kavitation sind gemeinsam zu erfassen.
Verarbeitung
Anwendungsmethode, Zugänglichkeit, Oberflächenzustand und Bedingungen am Einsatzort beeinflussen die Systemauswahl.
Prüfziel
Gewünschte Reparaturfunktion, Schutzaufgabe und erforderliche technische Dokumentation definieren den Bewertungsrahmen.
Kundenspezifische Systeme
Welche Formulierungen prüft ZDSChem für OEM und Private Label?
Für Markeninhaber, Händler und technische Beschaffer prüfen wir bestehende Systeme sowie kundenspezifische Anforderungen. Mögliche Anpassungsfelder umfassen Leistung, Aushärtung, Viskosität, Farbe und Verpackung. Jede Änderung unterliegt der technischen und kommerziellen Machbarkeitsprüfung.
Bestehendes System
Ein Standardsystem ist der Ausgangspunkt, wenn es die wesentlichen Anwendungs- und Betriebsanforderungen bereits erfüllt.
Technische Anpassung
Abweichungen werden anhand klarer Zielanforderungen an Anwendung, Verarbeitung und spätere Beanspruchung geprüft.
Verpackung und Kennzeichnung
Gebinde, Etiketten, Umkartons und die Einordnung in das Händlersortiment werden als eigene Projektbestandteile abgestimmt.
Formulierungsprüfung
Welche Angaben benötigt ZDSChem für die technische Prüfung?
Ein vollständiges Briefing ermöglicht die gezielte Einordnung der verfügbaren Harz- und Formulierungssysteme. Produktkennwerte, Dokumente, Mindestbestellmenge, Vorlaufzeit und kaufmännische Bedingungen werden für das ausgewählte Produkt und das konkrete Projekt bestätigt.
01
Herstellung und technische Fähigkeiten
Überblick über die Formulierungs-, Herstellungs- und Prüfbereiche von ZDSChem.
Projektanfrage
Formulierungssystem technisch und kaufmännisch prüfen lassen
Übermitteln Sie uns die gewünschte Formulierungsbasis, den Anwendungsfall, die Betriebsbedingungen und erforderliche Anpassungen. Wir prüfen, welche bestehenden oder kundenspezifischen Optionen für die weitere Bewertung infrage kommen und welche Angaben noch benötigt werden.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
ZDSChem arbeitet mit Epoxid- und modifizierten Epoxidsystemen, Phenol-Epoxidharzen, Polyurethan und Polyaspartic. Diese Systeme bilden die Basis für projektbezogen zu prüfende Reparatur-, Kleb-, Verstärkungs- und Beschichtungsformulierungen.
Allgemeine und modifizierte Epoxidsysteme werden unter anderem für Metallaufbau, strukturelles Kleben, Composite-Wicklung und Laminierung geprüft. Phenol-Epoxidharze bewertet ZDSChem separat anhand der geforderten Schutzfunktion, Betriebsbedingungen und Verarbeitung.
Erforderlich sind mindestens Substrat, Bauteilfunktion, Schadensbild, Betriebsbedingungen und Verarbeitungssituation. Für Außenflächen sind außerdem Witterungs- und UV-Exposition relevant. Bei Polyurethan-Projekten sollten mögliche Bauteilbewegungen und Feuchtigkeitsbedingungen beschrieben werden.
ZDSChem prüft kundenspezifische Anforderungen an Aushärtung, Viskosität, Farbe, Leistung und Verpackung. Anpassungen setzen klar definierte Zielanforderungen voraus und stehen unter dem Vorbehalt der technischen und kommerziellen Machbarkeit.
Eine kundenspezifische Formulierung sollte geprüft werden, wenn ein bestehendes System eine klar definierte Anforderung an Leistung, Verarbeitung, Aushärtung, Viskosität, Farbe oder Verpackung nicht erfüllt. Ohne konkrete Abweichung ist zunächst ein Standardsystem zu bewerten.
Für ausgewählte Systeme können TDS und SDS sowie anwendbare Qualitäts- oder Konformitätsunterlagen angefragt werden. Die Verfügbarkeit und Relevanz hängen vom Produkt, der Formulierung, dem Verwendungszweck und dem Bestimmungsmarkt ab.