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Korrosionsschutz für Industrieanlagen technisch auswählen

ZDSChem liefert Korrosionsschutzbeschichtungen, industrielle Innenauskleidungen und Hochtemperatur-Barrieren für Anlagenflächen. Für die technische Vorauswahl prüfen wir Schutzbereich, Substrat, Prozessmedien, Temperaturprofil, Druck, Feuchtigkeit und Verarbeitungsbedingungen.

Schutzbereich definieren

Welche Korrosionsschutzaufgabe liegt an der Industrieanlage vor?

Die Produktauswahl beginnt mit der zu schützenden Fläche und ihrer Funktion. Außenflächen, medienberührte Innenflächen und thermisch belastete Anlagenbereiche erfordern unterschiedliche Bewertungen. Geben Sie außerdem an, ob Korrosion im Dauerbetrieb, während bestimmter Prozessphasen oder vorwiegend im Stillstand auftritt.

Außenbeschichtung

Schutz zugänglicher Anlagenflächen gegen Witterung und weitere Umgebungsbedingungen am Standort.

Innenauskleidung

Schutz medienberührter Innenflächen bei Kontakt mit Flüssigkeiten, Chemikalien, Dämpfen oder wechselnden Stoffen.

Hochtemperatur-Barriere

Schutz thermisch beanspruchter Bereiche auf Grundlage der normalen, zeitweiligen und zyklischen Temperaturen.

Untergrund erfassen

Welches Substrat und welcher Oberflächenzustand sind vorhanden?

Das genaue Substrat und der Zustand der vorhandenen Oberfläche bestimmen, welche Formulierungen weiter geprüft werden können. Die Angabe „Metall“ ist dafür meist nicht ausreichend. Vorbehandlungsgrad, Schichtdicke und Beschichtungsaufbau werden erst für das ausgewählte Produkt und das konkrete Projekt bestätigt.

Werkstoff und Werkstoffbezeichnung soweit

bekannt angeben

Vorhandene Beschichtung oder Auskleidung

beschreiben

Haftung, Ablösungen und lokale Schäden

dokumentieren

Korrosion, Prozessrückstände, Öl, Staub

und Verunreinigungen getrennt erfassen

Geometrie, Kanten, Innenräume und schwer

zugängliche Zonen kennzeichnen

Medienkontakt prüfen

Welche Chemikalien und Kontaktbedingungen wirken auf die Beschichtung?

Chemikalienbeständigkeit wird für das tatsächliche Medium und dessen Einsatzbedingungen bewertet. Nennen Sie Stoffbezeichnung, Konzentration, Mischungen und mögliche Schwankungen. Reinigungszyklen, Spülvorgänge und Stillstandsbedingungen gehören ebenfalls zum Kontaktprofil. Daraus ergibt sich noch keine projektspezifische Medienfreigabe.

Spritzkontakt

Die Fläche wird zeitweise benetzt und kann zwischen den Kontakten wieder abtrocknen.

Dampfphase

Die Oberfläche ist Gasen, Dämpfen oder kondensierenden Bestandteilen ausgesetzt.

Vollständige Benetzung

Das Medium liegt über einen längeren Zeitraum unmittelbar an der geschützten Fläche an.

Wechselkontakt

Mehrere Prozess-, Reinigungs- oder Spülmedien wirken nacheinander auf denselben Bereich ein.

ZDS-FluidGlide™: Bild zur industriellen Reparatur
Warum ist das gesamte Temperaturprofil entscheidend?: Bild zur industriellen Reparatur
Warum ist das gesamte Temperaturprofil entscheidend?: Bild zur industriellen Reparatur
Warum ist das gesamte Temperaturprofil entscheidend?: Bild zur industriellen Reparatur

Temperaturen bewerten

Warum ist das gesamte Temperaturprofil entscheidend?

Für die technische Werkstoffauswahl reicht eine einzelne Betriebstemperatur nicht aus. Wir prüfen Normalbetrieb, Temperaturspitzen, Stillstand und thermische Zyklen gemeinsam. Wichtig ist auch, ob die Temperatur direkt an der Anlagenoberfläche oder nur im Prozessmedium gemessen wurde.

Normale Betriebstemperatur nennen

Lastprofil ergänzen

Wie fließen Druck, Strömung und Betriebszyklen in die Auswahl ein?

Betriebsdruck und Druckwechsel gehören zum Lastprofil, auch wenn die Beschichtung nicht als drucktragendes Bauteil bewertet wird. Die Angabe eines Druckwerts bestätigt keine strukturelle Drucktragfähigkeit. Strömung und mechanische Einwirkungen helfen, Korrosion von weiteren Schadensmechanismen abzugrenzen.

Betriebsdruck und auftretende Druckwechsel

angeben

Anfahr-, Abschalt- und Reinigungszyklen

beschreiben

Strömungsgeschwindigkeit und wechselnde

Fließrichtungen erfassen

Materialabtrag, Erosion, Kavitation oder

Partikelaufprall gesondert kennzeichnen

Feuchtezustand trennen

Liegt Feuchtigkeit, Kondensation oder dauerhaftes Eintauchen vor?

Verarbeitungsbedingungen und spätere Betriebsumgebung müssen getrennt dokumentiert werden. Eine feuchte Oberfläche beim Auftrag stellt eine andere Anforderung dar als Kondensation im Betrieb oder dauerhafter Flüssigkeitskontakt. Unterwasserreparaturen und dauerhaft eingetauchte Bereiche werden gesondert bewertet.

Während der Verarbeitung

Anlagenstillstand, Trockenheit, mögliche Feuchte und vollständige Zugänglichkeit der Fläche dokumentieren.

Während des Betriebs

Trockene Bedingungen, zeitweilige Kondensation, Benetzung oder dauerhaftes Eintauchen eindeutig unterscheiden.

Gesonderte Anforderungen

Dauerhaft eingetauchte Bereiche und eigentliche Unterwasserreparaturen benötigen eine eigene technische Prüfung.

Produktfamilie vorselektieren

Welche ZDSChem-Produktfamilie kommt für die Schutzaufgabe infrage?

ZDS-FluidGlide™ steht für die technische Vorauswahl bei Korrosionsschutzbeschichtungen, Innenauskleidungen und Hochtemperatur-Barrieren zur Verfügung. Für bewitterte Außenflächen kann ZDS-PolyAspartic™ geprüft werden. Die Zuordnung ist keine pauschale Freigabe und ersetzt nicht die Bewertung der vollständigen Betriebsdaten.

Geschützte Innen- und Außenflächen einer Industrieanlage

Korrosionsschutzbeschichtung

ZDS-FluidGlide™ für Anlagenflächen mit definiertem Medien-, Temperatur- und Feuchteprofil.

Geschützte Innen- und Außenflächen einer Industrieanlage

Industrielle Innenauskleidung

ZDS-FluidGlide™ für Innenflächen mit Benetzung, Dampfphase oder wechselndem Prozesskontakt.

Geschützte Innen- und Außenflächen einer Industrieanlage

Hochtemperatur-Barriere

ZDS-FluidGlide™ für erhöhte oder wechselnde thermische Beanspruchung im Anlagenbetrieb.

Geschützte Innen- und Außenflächen einer Industrieanlage

Bewitterte Außenfläche

ZDS-PolyAspartic™ für Außenbereiche, deren Witterungs- und UV-Beanspruchung technisch geprüft wird.

Gesamtaufgabe bewerten

Warum entscheidet nicht allein das Harzsystem?

ZDSChem arbeitet mit Epoxid- und modifizierten Epoxidsystemen, Phenol-Epoxidharzen, Polyurethan und Polyaspartic sowie gefüllten oder verstärkten Formulierungen. Die konkrete Auswahl richtet sich nach Schutzfunktion, Substrat, Medienkontakt, Temperatur, Feuchtigkeit und Verarbeitungsbedingungen.

Warum entscheidet nicht allein das Harzsystem?: Bild zur industriellen Reparatur

Projektprüfung vorbereiten

Welche Angaben benötigt ZDSChem für die technische Bewertung?

Unsere technische Werkstoffauswahl beginnt mit den Betriebs- und Verarbeitungsdaten. Daraus leiten wir eine begründete Vorauswahl der Produktfamilie ab. Je nach Projekt kann anschließend eine Mustervalidierung sinnvoll sein. Musterumfang, Kosten, Verpackung, Vorbereitung und Versand werden projektspezifisch bestätigt.

01

Technische Werkstoffauswahl

Betriebsdaten strukturiert prüfen und eine geeignete Produktfamilie für die weitere Projektbewertung vorselektieren.

02

Technische Dokumentation

TDS, SDS und anwendbare Konformitätsunterlagen nach Produkt, Formulierung und Zielmarkt anfragen.

03

Qualitätsablauf

Anforderungsprüfung, Produktion, Inspektion, Prüfung, Verpackungskontrolle, Dokumentenprüfung und Freigabe.

Betriebsbedingungen für die Produktauswahl übermitteln: Bild zur industriellen Reparatur

Korrosionsschutzprojekt

Betriebsbedingungen für die Produktauswahl übermitteln

Je genauer Schutzbereich, Substrat, Schadensbild und Betriebsbedingungen beschrieben sind, desto gezielter können wir ZDS-FluidGlide™ oder ZDS-PolyAspartic™ für die weitere technische Bewertung einordnen. Übermitteln Sie die verfügbaren Projektdaten und die benötigten technischen Unterlagen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Benötigt werden mindestens der Anlagenbereich, das Substrat, der Oberflächenzustand, die beteiligten Chemikalien, das Temperaturprofil, Druck und Strömung sowie Feuchtigkeit oder Eintauchen. Abmessungen, Zugänglichkeit und Verarbeitungsbedingungen ergänzen die technische Bewertung.

Eine Innenauskleidung kommt infrage, wenn eine Anlageninnenfläche direkt mit Prozessmedien, Dämpfen, Kondensat oder wechselnden Stoffen in Kontakt steht. Eine Außenbeschichtung schützt die äußere Anlagenfläche unter den jeweiligen Standort- und Witterungsbedingungen.

Nennen Sie die genaue Stoffbezeichnung, Konzentration und mögliche Mischungen. Unterscheiden Sie Spritzkontakt, Dampfphase, vollständige Benetzung und Wechselkontakt. Ergänzen Sie Dauer, Häufigkeit, Reinigungsmedien, Spülvorgänge und abweichende Stillstandsbedingungen.

Erforderlich sind Temperaturspitzen mit Dauer und Häufigkeit, die Stillstandstemperatur sowie Aufheiz- und Abkühlzyklen. Geben Sie außerdem an, ob der Wert an der beschichteten Oberfläche oder im Prozessmedium gemessen wurde.

Diese Faktoren beschreiben das tatsächliche Lastprofil und die Verarbeitungssituation. Druck und Druckwechsel gehören zum Anlagenbetrieb. Feuchtigkeit kann den Auftrag betreffen, während Kondensation oder Eintauchen die spätere Betriebsumgebung bestimmen. Daraus ergibt sich keine strukturelle Drucktragfähigkeit.

Ja. Musterumfang, Kosten, Verpackung, Vorbereitungszeit und Versand werden nach Produkt, Prüfzweck und Bestimmungsort bestätigt. TDS, SDS sowie anwendbare Unterlagen zu SGS, RoHS, REACH, Halogenfreiheit oder UL werden je nach Produkt, Formulierung und Zielmarkt geprüft.

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